Was die Klick-Prototypen zeigen – und was für das echte Produkt gebaut werden muss.
Wichtig: Die HTML-Dateien sind reine Design- und Ablauf-Prototypen mit erfundenen Daten. Sie definieren das Zielbild (Aussehen, Bedienung, Abläufe), nicht die technische Umsetzung. Es gibt keine Datenbank, kein echtes Login, keine echte Umkreissuche – das ist alles zu bauen.
1 · Worum es geht
Restaurants tragen ihre täglichen Mittagsmenüs ein. Gäste finden per Umkreissuche (Standort oder Ortseingabe) sofort die Lokale in der Nähe – inklusive Entfernung und dem kompletten Tagesmenü direkt in der Trefferliste, ohne sich durchklicken zu müssen. Modern, simpel, „mobile first".
2 · Drei Rollen, ein System
Eine gemeinsame Datenbank und ein gemeinsames Design, aber drei getrennte Bereiche mit unterschiedlichen Zugriffsrechten:
öffentlich · kein Login
Gäste
Suchen und ansehen. Legen nie ein Konto an, zahlen nie.
Login · nur verifiziert
Restaurants
Registrieren, verifizieren, Menüs pflegen.
intern · abgeschottet
Betreiber (Admin)
Freigaben, Statistiken, Verwaltung.
Das Admin-Board darf für Gäste oder Restaurants nie erreichbar sein – eigener, zusätzlich abgesicherter Zugang.
3 · Funktionen im Detail
Gäste-Ansicht (Datei 01, Tab „Essen finden")
Umkreissuche per aktuellem Standort oder Ortseingabe (Adresse/Bezirk), mit einstellbarem Radius (0,5–5 km).
Entfernung zu jedem Lokal wird angezeigt; sortierbar nach Entfernung oder Preis.
Menü auf einen Blick: Suppe, Menüs, Dessert samt Preisen stehen direkt auf der Trefferkarte.
Tageswahl: Standard ist „heute"; Gäste können die nächsten 7 Tage wählen (Vorplanung).
Filter arbeiten menügenau, nicht nur pro Restaurant: Bei „Vegan" verschwinden Lokale ohne veganes Gericht ganz; bei Lokalen mit veganem Angebot werden die nicht-veganen Menüs ausgeblendet. Gleiches gilt für Vegetarisch, „Mit Suppe", „Unter 12 €", „Jetzt offen". (Das ist ein zentrales Detail – bitte genau so umsetzen.)
Registrierung in Schritten: Lokal-Daten → Zugangsdaten → Telefon-Verifizierung → Freigabe.
Telefon-Verifizierung: Das System ruft die öffentliche Nummer des Lokals an und nennt einen Code; nur wer den Code eingibt, kommt weiter. (Anfangsphase: manuell durch den Betreiber möglich; später automatisiert, z. B. via Telefon-API.)
Manuelle Endfreigabe durch den Betreiber, bevor ein Lokal live geht.
Menü-Editor: pro Tag maximal 1 Suppe + 3 Menüs + 1 Dessert. Je Menü optional Kennzeichnung „vegetarisch/vegan" und Preis. Eintragbar bis zu 2 Wochen im Voraus.
Live-Vorschau der eigenen Karte, so wie Gäste sie sehen.
Nur verifizierte Lokale können Menüs veröffentlichen.
Dazu: Tagesmenü, Wochenvorschau, Karte, „Route öffnen" und „Anrufen".
Admin-Board (Datei 02)
Freigabe-Queue: neue Lokale nach der Verifizierung annehmen/ablehnen.
Statistiken: Besucher & Suchen im Zeitverlauf (7/30/90 Tage), Suchen nach Uhrzeit, Top-Restaurants, beliebteste Filter, Geräte, Registrierungs-Trichter, Reichweite nach Bezirk, durchschnittlicher Suchradius.
Restaurant-Verwaltung: Status (aktiv/pausiert/veraltet), Menüs pro Woche, Aufrufe, Trend, letzte Aktualisierung.
4 · Geschäftsregeln
Gäste zahlen nie – dauerhaft kostenlos, ohne Konto.
Restaurants sind zum Start ebenfalls gratis. Später zahlen sie einen festen Monatsbeitrag – klassisch per Rechnung, kein Bezahlsystem in der App. Es muss aber später möglich sein, Teilnahme/Abrechnungsstatus je Lokal zu verwalten.
Der Teilnahme-/Preisstatus wird Restaurants nicht angezeigt – nur der Hinweis, dass die Nutzung derzeit kostenfrei ist.
Werbeflächen sind optional für später vorzusehen.
5 · Technische Hinweise
Echte Umkreissuche nötig (Geocoding + Entfernung): z. B. Google Maps Platform oder OpenStreetMap/Nominatim.
DSGVO: Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht (österreichisches Recht). Für Statistik cookieloses Tool bevorzugt (z. B. Plausible oder selbstgehostetes Matomo).
Statistik von Anfang an einplanen, sonst gibt es später keine Daten fürs Admin-Board.
Start als Web-App (funktioniert im Handy-Browser). Native Apps für App Store / Play Store erst später – nicht für die erste Version nötig.
Empfehlung Reihenfolge: erst ein Bezirk/Testgebiet, dann ausrollen.
6 · Was ist Mock, was muss echt werden
Element
Im Prototyp
Fürs Produkt
Design & Abläufe
fertig gestaltet
übernehmen
Restaurant-/Menü-Daten
erfunden, fest im Code
Datenbank bauen
Login / Registrierung
nur Optik, springt weiter
echtes Auth bauen
Telefon-Verifizierung
Code wird angezeigt
echter Anruf/manuell
Umkreissuche
feste Entfernungen
echtes Geocoding
Statistiken
Beispielzahlen
echtes Tracking
Karte
stilisierte Grafik
echte Kartenkomponente
7 · Design-Vorgaben
Das Aussehen der Prototypen ist das verbindliche Zielbild. Verwendete Schriften: Bricolage Grotesque (Überschriften), Inter (Text), Space Mono (Zahlen/Preise). Warme, ruhige Farbwelt mit einem Grün als Leitfarbe und Bernstein/Honig als Akzent. Karten mit Menü im Vordergrund. Mobil zuerst, großzügige Abstände, wenig Deko.